in-ohr.de - Ein Projekt der Bundesjugend im DSB e.V.
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| Selbsthilfegruppe im Raum Borken - Wer wir sind |
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Wir sind eine Gruppe von Familien mit schwerhörigen Kindern, die sich im Kalenderjahr 2003 gefunden und auch immer wieder verändert hat.
Die Initiative zu dieser Selbsthilfegruppe ging von unserem HNO-Arzt in Gescher aus. Eine Mutter hat sich zur Mitgründung bereit erklärt und steht seitdem als Ansprechpartnerin für Interessierte neben der HNO-Praxis zur Verfügung. Als Treffpunkt für die Selbsthilfegruppe hat der Arzt zunächst das Forum seiner Praxisklinik zur Verfügung gestellt, wofür die Gruppe sehr dankbar war. Durch die Kontakte der Eltern zur Schwerhörigenberatungsstelle in Münster und den entsprechenden Pädagogen, sowie durch die Hinweisplakate auf die Abende, selbsterstellte Flyer, die in mehreren HNO-, oder Hörgeräteakustikerpraxen ausliegen, die HNO-Praxis und persönliche Kontakte sind im Laufe der Zeit immer mal wieder Eltern zu den Abenden der Selbsthilfegruppe hinzugekommen. Sicher haben auch einige Eltern festgestellt, das diese Gruppe nicht die Richtige für ihre Anliegen ist, oder es hat ihnen einfach nicht gefallen und sind nicht mehr wiedergekommen. Es waren mittlerweile Eltern aus den Orten Bocholt, Borken-Gemen, Borken-Weseke, Coesfeld, Gescher, Gronau, Raesfeld, Reken, Reken/Maria-Veen, Stadtlohn, Velen-Ramsdorf und sogar aus Voerde bei den Abenden der Selbsthilfegruppe. Die Gruppe setzt sich zur Zeit aus ca. 15 Familien zusammen, die sich alle 2 Monate trifft. Aufgrund der Wohnorte der einzelnen Familien ist der Treffpunkt im Kalenderjahr 2007 ins zentralere Borken verlegt worden. Der HNO-Arzt steht uns aber auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite und hat weiterhin einen entsprechenden Anrufbeantworter für uns geschaltet. Bei unseren Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht bzw. angefragt über z.B. Kindergarten, Schuleintritt, weiterführende Schule, Probleme mit Behörden etc. . Es wird auch über Probleme mit den Ärzten, Hörgeräteakustikern oder die Krankenkassen gesprochen. Erfahrungen anderer Eltern helfen hier oft sehr weiter. Aber auch die Fragen aus dem Alltag: Wieso verhält sich mein Kind jetzt so ?, Hört es jetzt wirklich nicht, ober will es uns nur austricksen?, Was ist mit Micro-Link-Anlagen im Kindergarten oder in der Schule?; Welche Schwierigkeiten können kommen und wie kann man sie lösen?, usw, usw... Neben den ganzen Problemen die besprochen werden, werden gelegentlich auch Fachleute für Vorträge eingeladen. So gab es in Zusammenarbeit mit dem Hörgeräteakustiker in der Praxisklinik Gescher einen Vortrag der Firma Phonak über die Möglichkeiten der neuen Hörgeräte. Eine Lehrerin der Förderschule Münster hat über die Probleme des gemeinsamen Unterrichts an Regelschulen berichtet, und welche Rechte unsere Kinder hier haben. Ferner hat uns der HNO-Arzt laufend über Änderungen im Verordnungswirrwarr der Krankenkassen informiert. Aber wir wollen nicht vergessen, dass es gut tut, sich mit anderen Betroffenen einfach nur zu unterhalten. Denn nur diese Betroffenen können einen wirklich verstehen. Die Sorgen und Nöte der Eltern über den Werdegang ihrer Kinder, welche Schule ist die richtige, wie entwickelt sich mein Kind weiter, verliert es alle sozialen Kontakte, wenn es auf eine Schwerhörigen- und Gehörlosenschule geht..., sind für Aussenstehende oft nicht nachvollziehbar. Zweimal im Jahr veranstalten wir einen Nachmittag mit unseren Kindern, damit sie sich besser kennenlernen und sehen, dass es viele betroffene Kinder gibt, und sie nicht mit ihren Problemen alleine stehen. Bei Spiel und Spass und gemütlichem Beisammensein haben sich unter den Kindern auch schon nähere Kontakte und Freundschaften entwickelt. Gerade diese Nachmittage sind für die Kinder sehr wichtig und sollen in Zukunft intensiviert werden. Mehrere Familien aus unserer Selbsthilfegruppe haben in den letzten Jahren an den Eltern-Kind-Arbeitstagungen der Bundesjugend im DSB e.V. teilgenommen. So ein Wochenende mit betroffenen Familien ist nur weiterzuempfehlen. Alle sind mit positiven Erfahrungen nach Hause gekommen. Wir haben dort Familien aus mehreren Teilen der Bundesrepublik kennengelernt und jetzt glücklicherweise persönliche Kontakte zum Vorstand der Bundesjugend im DSB. Durch die alle zwei Jahre durchgeführten Sommercamps mit ca. 150 Jugendlichen auf der Jugendburg Gemen, die Teilnahme an Familienwochenenden, Teilnahme einiger Kinder am Kindersommercamp 2008 in Grünberg, sowie durch die Teilnahme einiger Eltern am Symposium zum Thema "Hörgeschädigte Kinder an Regelschulen"sind die Kontakte zur Bundesjugend regelmäßig intensiviert worden und viele offene Frage einiger Familien konnte beantworten werden. Auch wurden Kontakte zu Fachleuten aus dem gesamten Bundesgebiet hergestellt. Die Selbsthilfegruppe steht allen betroffenen Eltern gerne mit Rat und Tat zur Seite und heißt alle neuen Eltern an den Abenden herzlich willkommen. Wir versuchen auch gerne Hilfestellung für andere Familien aus dem gesamten Bundesgebiet zu geben, auch wenn einige Probleme (z.B. Schule) nur in den einzelnen Bundesländern gelöst werden können. Bei Fragen wenden sie sich gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst Cordula Thröner 46325 Borken-Gemen |
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